Diese drei Wetterfaktoren beeinflussen die heutige Vorhersage im Vergleich zu einem durchschnittlichen Saisontag am stärksten.
Druckgefälle Bozen−Verona (nachts)
1,5 hPa
Spricht gegen Peler
Das nächtliche Druckgefälle Bozen−Verona ist der stärkste Drucktreiber im Peler-Modell: Es zeigt, ob Luft aus dem nördlichen Seeteil nach Süden gedrückt wird.
Luftfeuchte nachts
77,3 %
Spricht gegen Peler
Die nächtliche Luftfeuchte beschreibt die Luftmasse und zeigt, ob sich Wolken oder Nebel bilden können, die den Aufbau des Peler verändern.
Wind in 100 m Höhe (nachts)
1,8 km/h
Spricht für Peler
Der nächtliche Wind in 100 Metern Höhe zeigt, ob eine großräumige Strömung den Peler unterstützt, überlagert oder die Luftschichtung durchmischt.
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Bewölkung in der Nacht
24,4 %
Spricht für Peler
Wolken bremsen die nächtliche Auskühlung. Eine klare Nacht unterstützt die Temperatur- und Druckunterschiede, aus denen sich der Peler entwickelt.
Druckgefälle Innsbruck−Verona (nachts)
2,4 hPa
Spricht für Peler
Der nächtliche Innsbruck−Verona-Gradient beschreibt den großräumigen Druckantrieb über den Alpen, während sich der Peler aufbaut.
Druckunterschied Innsbruck−Verona (früh)
2,5 hPa
Spricht gegen Peler
Das Druckgefälle Innsbruck−Verona beschreibt die großräumige Druckverteilung zwischen Alpen und Po-Ebene. Ein sehr starkes Gefälle aus Norden kann die Ora unterdrücken; bei einer passenden Druckverteilung kann sie sich ungestörter entwickeln.
Einstrahlung am Vortagnachmittag
766,0 W/m²
Spricht gegen Peler
Die Einstrahlung am Vortag beeinflusst, wie stark sich Land und Bergflanken aufgeheizt haben und unter welchen Bedingungen die nächtliche Zirkulation einsetzt.
Regen am Abend und in der Nacht
0,1 mm
Spricht für Peler
Regen am Abend oder in der Nacht beeinflusst die Auskühlung, verändert die Luftmasse und stört häufig den ungestörten Aufbau des morgendlichen Peler.
Erwärmungsunterschied Po-Ebene–Alpen
5,3 °C
Spricht gegen Peler
Der Temperaturkontrast zwischen Verona und Innsbruck steht für die unterschiedliche Erwärmung von Po-Ebene und Alpenraum und damit für den thermischen Antrieb.
Ob ein Faktor die Wahrscheinlichkeit erhöht oder senkt, ergibt sich aus dem statistischen Modell. Das zeigt einen statistischen Zusammenhang, belegt aber keine einzelne physikalische Ursache. In die Vorhersage fließen alle aufgeführten Faktoren ein; die drei wichtigsten sind hervorgehoben.